Billige Mode boomt. Die üblichen verdächtigen Ketten machen sie schnell verfügbar und bieten sie sehr kostengünstig an. Immer im Trend und schön runterkopiert von den grossen Fashion-Labels. Und vorallem: Sozial akzeptiert in den meisten Kreisen. Die Kundenbedürnisse richten sich oft nach Preis und dem Wunsch nach bezahlbarer Abwechslung. Die Zyklen der Trends sind dabei teilweise auch kürzer geworden. Die Unternehmen müssen näher am Absatzmarkt produzieren.
Kaufen wir so
zuviel ein? Dinge, die wir gar nicht brauchen und flugs im Schrank landen und
bleiben? Aber weil wir es und eben leisten können? Ein T-Shirt kostet soviel
wie ein Latte Macchiato bei Starbucks. Das ruft die Kritiker auf den Plan.
Hauptvorwurf: Ethisch unkorrekt produziert. Zudem nicht nachhaltig und nur
margenoptimiertes Denken der Konzerne. Obendrauf sogar noch umweltschädlich.
Aus diesen Gründen gilt es dann weniger und vorallem bewusster einzukaufen. Ja
sind denn teure Stücke, zum Beispiel punkto Ethik, korrekter? Böse Zungen
behaupten, dass diese in denselben Fabriken hergestellt werden. Mit dem
gleichen niedrigen Lohn. Oft ist dies für den Konsumenten in der Lieferkette
gar nicht mehr ersichtlich. Früher wurde mehr Wert auf Qualität und Komfort
eines Kleidungsstückes gelegt. Die Designer der High Fashion – Labels achten
heutzutage extrem darauf ihre Entwürfe solange wie möglich von den Räubern der
Fast Fashion zu schützen. Die Premiumanbieter sind da immernoch in der
Vorreiterrolle bezüglich neuen Impulsen. Die Ketten im unteren und mittleren
Preissegment setzen, bezüglich Wahrnehmung der Käufer, vermehrt auf angesagte
Models, berühmte Fotografen oder Kooperationen mit namhaften Desigern.
Letztendlich
muss jeder für sich selber entscheiden. Natürlich gibt es eine unterschiedliche
Kaufkraft unter den Konsumenten. Trotzdem ist weniger vermutlich mehr. Lieber
bewusster einkaufen und in schönere Stücke investieren. Kreative Designer
sollten belohnt werden. Oder geht der Trend der Zukunft sowieso Richtung Slow
Fashion wo der Konsument auf Nachhaltigkeit achtet? Wir sollten auf jeden Fall
unser Einkaufsverhalten reflektieren und Wertschätzung für das Produkt „Mode“
haben.

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